Individualsoftware statt Framework-Bau
Ein häufiges Muster in Projekten ist der Drang, sehr früh ein Framework, einen Blueprint oder eine „Plattform“ zu bauen. Die Idee klingt effizient – führt aber oft in die falsche Richtung: Abstraktionen entstehen ohne echten Bedarf und machen das System schwerer statt leichter.
Ich starte deshalb konsequent bei der konkreten Problemstellung. Wenn sich im Laufe der Entwicklung echte Wiederholungen und stabile Muster zeigen, kann daraus ein Blueprint entstehen – aber dann auf Basis von Realität, nicht Vermutung.
Warum das wichtig ist
Weniger Komplexität
Abstraktion ist mächtig – aber sie hat Kosten. Früh abstrahieren heißt oft: mehr Code, mehr Regeln, mehr Spezialfälle.
Schnellerer Business Value
Konkrete Features liefern direkt Nutzen. Ein Framework liefert oft nur Hoffnung auf Nutzen.
Bessere Entscheidungen
Echte Systeme zeigen, was wirklich stabil ist. Alles andere ist Theorie.
Klarer Fokus
Frameworks sollten von Menschen gebaut werden, die genau das tun – dauerhaft. Ich baue Ihr System.
Wiederverwendung ist ein Ergebnis guter Systeme – nicht der Startpunkt.